Pina
4 Mai 2011 by ulrichgottlieb
Tanzt sonst sind wir verloren, sagt sie zum Schluss. Der Film ist eine Offenbarung. Zu Beginn erinnert das 3D mich an die
View Master Stereo Betrachter wo man Pappscheiben mit kleinen 3D Bildern betrachten konnte, ihn dazu etwas gegen das Licht halten musste. Nach einer Zeit gewöhne ich mich daran und das 3D wird natürlich, wirkt vor allem wenn jemand nah an der Kamera ist. Es ist wunderbar sie alle tanzen zu sehen, vor allem Tanzsequenzen draußen auf der Strasse, an Kreuzungen in Wuppertal wo die Schwebebahn den Tanz begleitend drüber rauscht. Eine Szene in der Wuppertaler Schwebebahn wie sie über die Stadt fährt, eine Tänzerin mit einem Kopfkissen… So wie Pina Bausch immer danach schaute was den Tänzer bewegt, bewegt mich der Film. Er bewegt mich im Bauch. Sehe wie leicht Tanzen ist. Das Zentrum… Erinnerung an
Cafe Müller, damals in München im Prinzregententheater gesehen. Fast vergessen das Wenders den Film gemacht hat. Die Symbiose Bausch – Wenders, ein Filmkunstwerk. Als ich aus dem Film komme, aus dieser realen Welt der Bewegung in die reale Welt der kalten Nacht in Wien vor dem Kino, bin ich ganz mitgetragen von den bewegten Bildern. Wenders schafft es den bewegten Bildern, dem Film die ursprüngliche Bedeutung zu geben. Es ist ein großer Sprung nach vorne, in einem Schritt zurück, zu dem zu kommen was es ist: Pure Bewegung, die bewegten Bilder des
Films, die bewegten Tänzer. Die Freiheit die Bewegung inne liegt.
Dance, dance or we are lost… Move, move, keep moving, if you are lost, stand and move, move and stand…
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körpertheater
Interview "Ein menschliches Gefühl ist überall gleich."
24 Januar 2011 by ulrichgottlieb
Ein Interview das ich auf dem deutschen Pantomime Blog gebe:
pantomime-popkultur.com
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Flüchtige Bewegung
14 Januar 2011 by ulrichgottlieb
Der Café am Morgen ist flüchtig. Die Schönheit ist flüchtig. Alles scheint flüchtig.
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Zirkus
13 August 2010 by ulrichgottlieb
Das Cafe ist eine Höhle und geht wie ein langer Schlauch tief...
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Westend Story
20 Mai 2010 by ulrichgottlieb
Knapp eine Woche hier. Die Leute werden wirklicher (im Kaffeehaus). Der Film lässt nach. Aus Bangkok intensive Bilder…
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Weltwahrnehmung
2 Dezember 2009 by ulrichgottlieb
Bewunderung der kleinen Dinge. In einer Radiosendung in Ö1 ging es um die Wahrnehmung eines Brotkrümmels. Das in einen Brotkrümmel eine ganze Reihe von Ereignissen liegt, wie das Sähen des Korn, ernten, mahlen, Brot backen, eine ganze Handlung steckt darin. Das gleicht sich mit einen Zen-Zitat von Taisen Deshimaru: „In einem Weizenkorn habe ich das ganze Universum eingeschlossen. In einem Topf koche ich Berge und Flüsse“.
Eine winzige Ameise rennt über die Notizheftseite in einer atemberaubenden Geschwindigkeit, gemessen an ihrer Größe im Verhältnis zur Fläche des Blattes. Hätte diese Ameise Menschenmaße…
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Bilderbuch Bangkok
12 Oktober 2009 by ulrichgottlieb
Bin nun wieder endlich mit der Camera als Notizbuch unterwegs. Ich muss sie immer dabei haben.´..
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Föhn
7 Oktober 2009 by ulrichgottlieb
Ich schlupfe aus dem Loch. Nun könnte ich in der richtigen Zeit sein. Fast. Noch ein Stück. Gewohnheitsmensch. Langsames Aufwachen...
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Candid Camera...?
5 Oktober 2009 by ulrichgottlieb
Mal wieder was Neues. Draußen ein Theater. Ein Polizist schwirrt unruhig wie ein Insekt am Gehweg auf und ab...
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Die Welt in Bangkok
22 September 2009 by ulrichgottlieb
„with people like you the world goes down the toilet!“ (durch Leute wie ihr rauscht die Welt die Toilette runter!) ...ein Streit zwischen einem Amerikaner und einer Gruppe junger Asiaten...
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Strassentheater
23 Juli 2009 by ulrichgottlieb
"…das wohl oft das Bewusstsein fehlt, wenn du auf der Strasse eine Performance beginnst..."
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körpertheater
Ober schweben
7 Juli 2009 by ulrichgottlieb
Manchmal scheint mir das Prückel oder eigentlich fast jedes Kaffeehaus wie ein Theater in dem von irgendwo herkommend, aus jeder Ecke der Stadt, die Menschen erscheinen...
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Im Prückel
6 Juli 2009 by ulrichgottlieb
Als ich zum Cafe komme, pünktlich um Sieben, hat die Frau am Klavier bereits begonnen zu spielen...
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Luimoos
4 Juli 2009 by ulrichgottlieb
Ein nächtlicher Spaziergang in der langen Abenddämmerung...
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Bei einem Espresso
3 Juli 2009 by ulrichgottlieb
S. ein Freund meinte zu mir, das Gefühl Vater zu sein, ein Kind zu haben ist kaum zu beschreiben. Es sei der Blick des Kindes wenn es dich anschaut, selbst wenn du dich gerade über dein Kind ärgerst. Es schaut dich an und du bist der Vater dieses Kindes.
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Kaffeehaus, Frau Hawelka, der Ober und vom Nebentisch
1 Juli 2009 by ulrichgottlieb
„Ich hab` heute keinen Mohnstrudel bekommen."
„Ich auch nicht." (...)
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Bewegungsspuren, Zakinthos
20 Juni 2009 by ulrichgottlieb
Mit einer imensen Geschwindigkeit fliegt eine Hornisse das gesamte Coffeehouse ab, gemessen an ihrer Größe...
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Lisboa Story
18 Mai 2009 by ulrichgottlieb
Alfama im Zwielicht, oben am Mirador Portwein trinken, aus Portweingläsern. Es ist zugig, der Blick phänomenal, der beste Ort in ganz Lisboa.
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Wien - München
14 Mai 2009 by ulrichgottlieb
Aus dem Zugfenster sieht man am besten den Eingriff des Menschen in die Landschaft. Wie sich neue Formen schaffen...
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Raimann
14 Mai 2009 by ulrichgottlieb
Das Wetter überrascht heute mit einem sehr feuchten Kälteeinbruch. Also fliehe ich ins Raimann...
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Bangkok - Wien
1 Mai 2009 by ulrichgottlieb
Es hat fast ein winterliches Gefühl trotz des ersten Maitages...
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Am Morgen
20 April 2009 by ulrichgottlieb
Als ich früh um 7.30 aus dem Haus ging, waren die Mönche in der orangen Robe noch in den Gassen unterwegs um Almosen anzunehmen. Ein Mönch kommt mir entgegen der im Gehen gemütlich sein Zigarettchen raucht.
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Bangkok bizarr 2
13 April 2009 by ulrichgottlieb
Zwei Parallelwelten in einer Stadt. In der Silom, Sonkran Wasserschlachten. Bei Din Daeng und Victory Monument Strassenschlachten zwischen den Rothemden und der Armee...
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Zhan Zhuang
9 März 2009 by ulrichgottlieb
Als ich auf der Gartenterrasse des Condominiums abends erst im Zhan Zhuang stand und danach noch die Form lief...
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Golden Mount
10 Februar 2009 by ulrichgottlieb
Es gibt zwei Dinge die man immer wieder einmal tun sollte...
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Maeklong
27 Dezember 2008 by ulrichgottlieb
Die wackelige Fahrt mit dem Dieseltriebwagen aus Bangkok übers Land. Später fällt mir ein an welchen Film mich diese Reise erinnert: "Stalker" von Andrew Tarkovski...
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Bangkok bizarr 1
9 Dezember 2008 by ulrichgottlieb
Es ist wieder Ruhe eingekehrt in Bangkok. Derweil war es eigentlich auch durchgehend ruhig während der Unruhen vor gut einer Woche...
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Ein Schaufenster
29 Oktober 2008 by ulrichgottlieb
Die Coffee Bar am Anfang der Silom hat schon etwas von einem Kaffeehaus. Das findet man nicht wirklich oft in Bangkok...
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Penang Episode
20 Oktober 2008 by ulrichgottlieb
Dieses Mal hat es mich merkwürdigerweise nicht sehr hierher gezogen. Als ich dann aber in Georgetown ankam war das schon wieder anders. Georgetown hat seinen eigenen, teilweise etwas morbiden, Charme...
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penang
Geräusche schwimmen in der Luft
19 Oktober 2008 by ulrichgottlieb
Große Dusche. Klingt danach das es bis Mittag durchregnet...
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Gelb
17 Oktober 2008 by ulrichgottlieb
Plötzlich ist die Demonstration da, als ich an der Silom aus der U-Bahn komme...
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Mit Worte
6 Oktober 2008 by ulrichgottlieb
Die Sprache, die Leichtigkeit wie man spricht, ist sehr abhängig vom Ort...
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Ein Tag, viele Welten
2 Oktober 2008 by ulrichgottlieb
Wie schnell man in viele Welten steigt in kurzer Zeit, in wenigen Stunden eines Tages...
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Bangkok, Buddhismus
2 Oktober 2008 by ulrichgottlieb
...danach fand ich einen interessanten Artikel der zeigte, das das Thema Stress auch in Bangkok eines ist...
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Ein Film von hinten
30 September 2008 by ulrichgottlieb
Rückfahrt von Ko Samet. Im Bus von Rayong nach Bangkok lief wie immer ein Video von einer VCD...
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Wien - Bangkok
24 September 2008 by ulrichgottlieb
Von Regenzeit keine Spur. Ein konsequenter Sommertag, prächtige Farben, brilliantes Wetter...
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Milano Centrale - Venezia Santa Lucia
14 September 2008 by ulrichgottlieb
Gerade Fahrt durchs flache Land, direkt am südlichen Ende des Gardasees vorbei, Verona Ponte Nuova, Venezia Mestre…
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Bra
12 September 2008 by ulrichgottlieb
Durchs Theater(machen) kommt man oft in Orte wo man von selbst nie hinkommen würde...
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Milano
12 September 2008 by ulrichgottlieb
Dicke Gewitter, Café in Bar Duomo direkt gegenüber der Piazza Duomo. Von hier soll ich abgeholt werden zum Festival in Bra, irgendwo weiter hin ein Stück tiefer hinein in Italien...
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Venezia am Rialto
26 Juli 2008 by ulrichgottlieb
Starker Touristverkehr, komme ich nahe dem Rialto. Aber das ist die einzige und auch fette Brücke um über den Grande Canal zu kommen...
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Seepferdchentanz
30 Juni 2008 by ulrichgottlieb
Seepferdchen, 1x am Tag tanzen sie eng umschlungen, einfach nur des Tanzens willen. Dabei ist es nicht unbedingt ein Paaarungsritus...
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Westend -Sommerabend
22 Juni 2008 by ulrichgottlieb
Im Kaffeehaus bleibt man vom Fussball verschont. Es geht dort ganz ruhig weiter.
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Lisboa
15 Mai 2008 by ulrichgottlieb
Am nächsten Morgen, wir gehen in ein kleines Cafe nahe beim Hotel, nach dem Frühstück, Espresso, Pastell de Nata.. etc. schenkt uns der Wirt vom Cafe Portwein ein...
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Westend, Wienna
9 Mai 2008 by ulrichgottlieb
Es wird ordentlich ein Schnitzel geklopft. Heute ein unheimlich schoener Sonnentag, Vorgeschmack auf den Sommer...
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Wien Ankunft
5 Mai 2008 by ulrichgottlieb
Die meisten Leute wirken irgendwie zersaust und unaufgeräumt, auch im Kaffeehaus...
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Coffee Chat
17 April 2008 by ulrichgottlieb
Kommen auf die Idee einer Story wo ein Radio Dj jeden Tag nur immer drei Songs spielen darf...
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Bangkok, nach Sonkran
16 April 2008 by ulrichgottlieb
Gestern tatsaechlich doch noch ordentlich nass geworden in der Silom am Abend...
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[1]
A cool heart in the time of global warming
30 Januar 2008 by ulrichgottlieb
Dhamma Talk mit Ajan Brahm, Bangkok...
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Zitat für 2008
1 Januar 2008 by ulrichgottlieb
Komisch das die schönen Dinge immer was mit Bewegung zu tun haben.
(Pina Bausch)
Eine kleine Bewegung ist besser als eine große Bewegung,
keine Bewegung ist besser als eine kleine Bewegung,
Ruhe ist die Mutter aller Bewegungen.
(Wang Xiang Zhai)
Please mind your step
(U-Bahn Rolltreppen, Bangkok)
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Das gelbe Jahr
6 Dezember 2007 by ulrichgottlieb
Ganz gemaess wie in den Filmen Almodovars wo in jeder Szene die Farbe rot vorkommt, gibt es nun einen Film mit der Farbe Gelb in jeder Szene...
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Bangkok, Dhamma Talk
17 Oktober 2007 by ulrichgottlieb
Heute sprach Bhikkunini Dhammananda, ein Frau in dunkler oranger Mönchsrobe... über Reliquien, die Möglichkeit des DNA Tests, eine interessante Frage dazu eines Freundes... was wäre wenn...?
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Bangkok Marshmallow & Oase mit Spiegel
14 Oktober 2007 by ulrichgottlieb
Als ich in Wikipedia nach "Marshmallow" schaute, sah ich im Artikel - es gab tatsächlich einen - ein Bild wo ein weisses Marshmallow über einem Lagerfeuer gegrillt wird. (...)
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Jetztpunkt-Spiel
12 September 2007 by ulrichgottlieb
“Are you make it to Vienna?†Amerikaner im Speisewagen München – Budapest. 9.28 Abfahrt. Notizen im Speisewagen, Versuch einen Jetztpunkt zu setzen...
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Wien, Korb 2
10 September 2007 by ulrichgottlieb
Palatschinken antesten, ein sehr guter Freund hat mir’s empfohlen...
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Slapstick im Prückel
30 August 2007 by ulrichgottlieb
Plötzlich rennt ein Typ an mir vorbei hinaus zur Türe. Die junge Bedienung rufend hinterher...
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Schweineburg
5 August 2007 by ulrichgottlieb
Mit einem Körpertheater-Workshop zum Theaterfestival Isny im Allgäu. Mitten auf dem Land, schöne Tage dort. In der Stadt das Eiscafe Sovaria zu meinem Kaffeehaus auserkoren. Der Timmy Thomas Song "Why we can t live together" läuft dort zu meiner Überraschung. Der Song taucht immer wieder auf, dieses Phänomen, beschäftgt man sich mit etwas, vervielfacht es sich auf eine Weise, man trifft immer wieder drarauf. Sogar hier in Isny im Eiscafe. Genauso wie Lee den gleichen Song in seiner Radio Show spielte am gleichen Tag als ich mit dem Song in einer Übung beim Workshop auf Zakynthos arbeitete. Isny selbst eine kleine sehr nette Stadt, ziemlich rausgeputzt. Übrigens ein Regenvormittag, draussen die Fußgängerzone ziemlich leer. Alles weggewaschen. Kurz drauf kommt ein Mann rein, wünscht mir einen schönen Tag und gute Geschäfte, macht dabei die Geste von Geld zwischen den Fingern, wie ich da so am Notebook arbeite. Nach seinem Kaffee verabschiedet er sich wieder höflich mit einem schönen Tag.
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Bemerkenswert, eine Fahrt bei strahlendem Sonnenschein mit dem Rad nach Schweineburg. Von dort eine fantastische Aussicht über die grünen Wellen des Allgäus bis in die Schweiz. In Schweineburg ein Bauernhof, ein paar Bänke, ein sehr alter grosser Baum den ich anfassen muss. Wind raschelt etwas im Baum.
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Wien heiss
17 Juli 2007 by ulrichgottlieb
Das Wetter ist wunderbar heiss. Wir überlegen wo es heute, jetzt mittags schön kühl ist. David und Shannon sind aus Penang zu Besuch, fürs Festival in Linz. Sitzen im Prückel. Sie scheinen das Wetter aus Penang mitgebracht zu haben oder wir haben es für sie so vorbereitet damit sie sich wohlfühlen. Also ins Museum. In den Stephansdom oder anderweitige Kirchen wo's schön kühl ist. Oder in die Geisterbahn im Prater. Wir besorgen uns dafür einen Tagesfahrschein und fahren den ganzen Tag die Runde. Oder mit der Zwergelbahn, wenn man damit fährt dann spritzt einen ein Zwerg an. Sowas. Oder wir bleiben hier im Kaffeehaus und suchen ein Sofa mit Ventilator. Es gäbe noch den Brunnen am Michaelerplatz, ganz wie der Trevibrunnen in Rom, die Szene aus Fellinis La dolce Vita, Anita Ekberg im Brunnen, zur Abkühlung.
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An der Donau ist es anders. Wir schafften es dann durch den Prater. zur Donau, dort wo man hinausschaut aus der Stadt, wo es weit wird, bei der alten stählernen Eisenbahnbrücke am Praterkai. Wir testeten die Donau an, steckten die Füße rein statt in den Trevibrunnen in Rom. Etwas runterkühlen. Ein Frachter zieht stromabwärts, es folgen Wellen, spülen aber eine Entendame nicht an, die wir gerne als Peking-Ente zum Dinner hätten. Dafür wird sie mit einer Semmel aus dem Fürstenhofhotel vom Frühstücksbuffet gefüttern. Die Strassenbahn am Praterkai ist eine Sauna. Im Schweizerhaus im Prater versuchen dann David und Shannon das Wort "Stelze" zu lernen für ihre Show in Linz.
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Wien/ Westend
6 Juli 2007 by ulrichgottlieb
Im Westend an der Wand ein Plakat:
The Schleifmühlgasse Painting
The Eschenbachgasse Painting
The Puppy Dog Painting
...das erinnert mich immer an einen Freund aus Wien der in Bangkok lebt. Er hat einen wunderbaren Akzent wenn er Englisch spricht. Kann ihm stundenlang zuhören.
Der Kellner der den Mocca brachte heute sehr freundlich. Der Würschtelstandlmann heute sehr freundlich. Eine Frau am Eckfenster am kleinen Tisch, ein Bier, schreibt Notizen auf kleinen Notizblock, einen den Kellner haben, mit orangem einfachem Kugelschreiber. Die Frau mit Notizblock spricht kurz drauf etwas in einer Diagonale durch den Raum zum Chef der an seinem Platz neben der Ausgabe wie immer sitzt, dabei von ihr ein Stichwort: Geburtstag. Sie kratzt sich kurz darauf leicht am rechten Ohr, vielleicht wie eine Erinnerung, anwesend zu sein, liest in ihren Notizen, den Block in der linken Hand haltend, ein wirklich kleiner Block, fasziniert mich das er so klein ist und genügt. Die Entdeckung von dem etwas Wenigem das soviel sein kann. Im Hintergrund diese typische Kaffeehausgeräuschkulisse, keine fein gedämpfte, eine lebendige, ohne Schnörkel, draussen brummt dazu der Verkehr vorbei, nur dieser eine Gehweg dazwischen, eine Strassenbahn quert gerade den gesamten Raum, die Schiene führt sie wie ein Spiel durch die ganze Stadt, überallhin, sie wechseln sich, kreuzen sich, diese hier geht zum anderen Ende, Praterstern, Hauptallee, grün, Geisterbahnen, das Riesenrad, Würstlfett, Tobogan… und wieder zurück hierher, eine kurze Reise mit dem Blick durchs Kaffeehausfenster.
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Zakynthos
18 Juni 2007 by ulrichgottlieb
Mehr Meer. Meer ist mehr.
Kunst ist kurz.
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Zakynthos - Bangkok
10 Juni 2007 by ulrichgottlieb
Im Körpertheater Song von Timmy Thomas “Why can’t we live together†zu einer Übung genommen, später am gleichen Tag spielt Lee den gleichen Song in seiner sonntäglich abendlichenRadio Show in Bangkok die ich über Internet höre, sitzend in Griechenland am heissen hellen Nachmittag. Rufe Lee kurz an um ihm dies zu erzählen, er meint “We always connectedâ€.
Limmonias, eine Zikade am späten Nachmittag, die erste die ich dieses Mal höre, jenes rhythmische Singen was zum Süden dazugehört. Es darf jetzt ruhig noch öfters schön heiss werden.
Wenn die Zikaden , das schnarren, beginnt, dann ist es Sommer hier.Â
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Wien, Hummel
12 Mai 2007 by ulrichgottlieb
“Küss die Hand” das gibts wirklich noch, Ober im Hummel hat das grad losgelassen. Mocca nach dem Workshop auf der Terasse, wunderbares Wetter, blauer Himmel, trocken, mild, ja es lohnt sich heute übers Wetter zu sprechen. Wien sommerlich.
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Wien 1
8 Mai 2007 by ulrichgottlieb
Leben ist die Zeit, die vergeht
(auf einem Plakat im Prückl)
Einer steht auf einer Leiter im Meer und dirigiert die Wellen, eine Meersynphonie, am Strand sitzen Zuschauer in Strandsesseln
(Poster in Buchladen beim Stefansdom)
Um den Stefansdom herum geht ein steifer kalter Wind, Flucht runter ins Prückl, mild und warm im Kaffeehaus, bleib hier für immer, es ist voll, verraucht, echt.
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Wien/ Vienna
7 Mai 2007 by ulrichgottlieb
Direkt über Budapest nach Wien eingeflogen. Schaffe ich es diesen Sommer nach Budapest? Später fällt mir wieder ein, der Mensch einziges Lebewesen was in zehntausend Meter Höhe warme Mahlzeiten zu sich nimmt.
Ein Glas Wiener Wasser aus der Leitung das Erste.
Noch etwas verspult, schwebe am Nachmittag kurz ins Westend auf einen Mocca vorbei, gehe die Mariahilfer entlang, alles wie ein Film. Ich glaube ich bin in Wien.
Andy Warhol stammt aus einem kleinen slowakischen Dorf bei Medzilaborze, Ostslowakai; heute erfahren.
Angeblich gibts jetzt überall Wireless Internet for free in Kaffeehäusern; d.h. das Office dort auf zu machen.
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Bangkok's bester Platz
6 Mai 2007 by ulrichgottlieb
Charoen Krung Rd. Soi 22, dort das Dao Huew Straßenrestaurant der beste Platz in Bangkok...
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Bangkok Rain
30 April 2007 by ulrichgottlieb
Die Regenzeit scheint schon Früh zu beginnen. Seit Tagen immer wieder starke Gewitter, dicke Regenschauer, heute alles grau bedeckt am Himmel. Wunderbar, cooling down nach den extrem heissen Tagen zuvor. Irgendwie verrückt, in Europa schon seit Wochen Sommer im April, hier siehst am Himmel grad wie in Europa aus. Verkehrte Welt. In Thailand spricht man vo drei Jahreszeiten: Heiss, sehr heiss, noch heisser.
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Bangkok Backstage
29 April 2007 by ulrichgottlieb
In Europa macht man Theater über etwas über das man nicht spricht aber sprechen sollte.
In Thailand macht man Theater über etwas über das man schon spricht und nicht über das worüber man sprechen sollte aber niemand drüber spricht.
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Bangkok Massage
28 April 2007 by ulrichgottlieb
Überall gibt es Massage, im Airport, in Shopping Malls, am Strand, im Spa, im Hotel, im Tempel. Nur in der Subway und im Skytrain gibts noch keine Massage. Dies ist hiermit eine offizielle Anregung.
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Bangkok Sonkran Festival
13 April 2007 by ulrichgottlieb
Lumpinipark am morgen immer noch eine sichere Zone. Keine Wasserschlachten. In der Silom auch noch ruhig morgens, beginnt später mit den Wasserschlachten, die Silom verwandelt sich in nasses Chaos. Überall in der Stadt immer wieder Check Points wo meist Teenagers und Kinder mit viel Wasser warten bis jemand vorbei kommt. Am Abend schaffen wir es glatt trocken an der Silom vorbei, beobachten von einer Cafeterrasse in der Surawong die nasse Szenerie. Gegenüber die Patpong ein Chaos.
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Bangkok dark -bright
1 April 2007 by ulrichgottlieb
We went on a “terrible tour” because a guest of a friend stay in town. Checking some places in the bar scene. Somebody once said, thats the dark side of bangkok. One friend in the taxi on the way said, its actually the bright and beautiful side of bangkok. I should take pictures from this bar areas like patpong at the day time. Here you can appreciate contrasts.
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Bangkok 6
26 März 2007 by ulrichgottlieb
Montag, wieder der gelbe Tag, alle in gelben Shirts unterwegs, die gelbe Stunde. Einerseits sehr praktisch, das gelbe Shirt kann nun immer und für alle Anlässe getragen werden, selbst zu einem Empfang. Selbst Leute im Goverment tragen es, die Busfahrer, die Accounts, TV Moderatoren, alles ist gelb.
Lumpinipark, ein Marathonläufer names “Peter Pan”, läuft jeden Tag 10 x die grosse Runde, bekommt dafür von einem Sponsor 500 baht pro Tag wo er läuft. Er lief einige hundert Marathons weltweit. Ist nun Achzig. Kaum zu glauben als ich ihn das erste Mal sah und mir gesagt wurde wie alt er ist.
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Bangkok, Acting
19 März 2007 by ulrichgottlieb
there is two different ways:
Western people think when you feel angry and smile instead of showing your feeling you are acting.
If you feel angry and you show your feeling though you are not acting because it is true.
Thai people think when you feel angry and you show your true feeling than you are acting (it out). If you feel angry but you still smile and dont show the true feeling though you are not acting.
Its right the opposite way. Very interesting.
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Bangkok - Suratthani, Nachtzug
25 Februar 2007 by ulrichgottlieb
"Almost party in the dining car". Speisewagen Bangkok – Suratthani, ab 18.20. Der Zug bremst einmal ordentlich ab, es ruckelt und kracht, italienische Backpacker schauen erschrocken, die Waitress im Speisewagen meint nur “Welcome to Thailandâ€. Die Waitress, ein sehr sympathischer Kathoy, kann auch Deutsch “Guten Tagâ€, “Wohin gehst du?â€, “Dankeschönâ€.
Speisewagen ganz ok, blaue Klappsessel, noch Plastikfolie drüber, Tische mit dunkelgrünen Tischdecken, am Counter ein Fernseher der aber nicht läuft, Eistruhe mit Getränken im kalten Wasser mit Eiswürfel, Neonlicht. Draussen zieht ein langer nächlicher Film vorbei, immer wieder mal ein hell erleuchteter Lunapark wie in einem Fellinifilm. Es sitzen dort immer hunderte von Leuten an Tischen beleuchtet von bunten Neonröhren. Fellini hätte seine Freude daran. Einmal fahren wir an einer hell erleuchteten Tempelfair vorbei. Fenster offen, frischer Fahrtwind, manchmal das Horn der Dieselok, zwischen dem Fahrgeräusch immer wieder ein kurzer Film von Zikaden. Es geht schnell und wackelig nach Süden. Kurz vor Nakhom Patom ist der Speisewagen voll besetzt, Italiener, Engländer, Deutsche, Kanadier, Thais. Die Waitress: “I love Canadaâ€. Dann beginnt eine spontane Performance, die Waitress singt “I will Survive†imitiert dabei mit einer Mikrofonatrappe. Alles applaudiert. Party im Speisewagen der über die Schienen durch die Nacht in den Süden springt.
Zug bremst wieder, zwei Bierflaschen am Tisch fallen um, Bier läuft über die Hose eines Gastes der bei uns am Tisch sitzt. Unsere Waitress springt heran, stellt die Flaschen wieder auf, jetzt schäumt es dadurch aus einer der Flaschen, die Waitress trinkt ganz schnell den Schaum weg. Die Party geht weiter.
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Bangkok, Chinese New Year
17 Februar 2007 by ulrichgottlieb
Chinese New Year is coming up. Heute brilliantes, sehr heisses Wetter. Es wird ruhiger in Sieng Kong, die Chinesisch Neujahrsfeiertage beginnen. Am Odeon und in der Yaowarat Rd. spielt es sich hingegen die nächsten drei Tage ab. Nun tauchen langsam alle statt in gelben in roten Shirts auf. Rot die Farbe des Glücks. Gold die Farbe für Wohlstand.
Draussen schon seit heute morgen immer wieder Chinakracher. Dabei werden hunderte von kleinen roten Krachern in einer langen Kette vor dem Haus Hängend abgebrannt. Macht ordentlich Krach und endet mit dem letzten Zünder mit einen kräftigen Knall. Vertreibt die bösen Geister.
Unten wird der chinesische Tempel hergerichtet, morgen kommt die Prinzessin auf einen Besuch.
In den Gassen daher viel Polizei unterwegs, aber auch um von den Shop’s Hang Bow’s zu bekommen. “Hang Bow” sind kleine rote Kuverts worin man Geld als Geschenk überreicht.
Das Jahr des Schweins möge nun beginnen.
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Penang fellininesk
10 Februar 2007 by ulrichgottlieb
In einer Shaolin Association proben sie für den Lion Dance für Chinese New Year...
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Bangkok, DRC Express Train
2 Februar 2007 by ulrichgottlieb
Bangkok – Hua Hin. DRC Express Train nennt sich das. Abfahrtsverspätung über eine Stunde, warten am Bahnsteig. Der Zug, ein Triebwagen, alte rote Sitze, etwas muffelig, die Aircon zu Beginn saukalt, vor allem luxeriouse Touristen, wissen nicht wohin mit ihren dicken Koffern da kaum Platz dafür.
Ausserhalb Bangkok ändert sich entlang der Strecke Bangkok – Hua Hin nicht viel. Es ist flach, Bäume, Büsche, Brachland, Weite, Sonne. Trotzdem, geniesse den Blick nach draussen, lasse die Landschaft vorbei ziehen. Es ist unspektakuläre Landschaft, genau da einen Reiz zu finden ist interessant. Es ist echt und nicht das Bilderbuch. Blick nach draussen erinnert mich an die Gegend südöstlich von Wien, flach und weit in Morgensonne. Im Zug ein ordentliches Gerüttel. Manchmal wackelt der Zug kräftig über eine Weiche. Während der Fahrt wird Cafe und Essen in Plastik serviert. Der Klapptisch vor mir sieht sehr vergammelt aus. Irgendwann fühlt sich auch die Aircon nicht mehr so kalt an.
Ankunft Hua Hin, auch dort das Wetter kühl. Schöner Bahnhof, alter Thai Stil, aus Holz, gelbe Wände, rote Balken.
Die Rückfahrt eine Odysee. Taxi abends nach Bangkok bestellt. Kommt eine halbe Stunde zu spät. Dann muss der Fahrer noch irgendwo einen Freund abholen. Der wankt kurz darauf offensichtlich betrunken zum Wagen aus einer dunklen Bar irgendwo am Strassenrand. Kurz darauf meint der Fahrer er könnte selbst nicht nach Bangkok fahren, es kommt ein anderer Fahrer. Wir fahren irgendwo abseits in ein Dorf wo der andere Fahrer wartet. Auf halben Weg, ich denke mir „alles wird ok sein“ geht plötzlich die Gangschaltung kaputt, an einer Tankstelle warten wir auf einen Ersatzwagen der nach knapp einer Stunde kommt, ein altes Teil. Egal, Hauptsache wir kommen mal nach Bangkok. Dann überraschend wie schnell wir auf einmal in Bangkok sind. Kurz vor Drei morgens.
Thailand ist nicht Wat Po oder Wat Phra Keo, Thailand ist ein Taxi von Hua Hin nach Bangkok zu bestellen. Wat Po ist von Thailand träumen aber diese Fahrt von Hua Hin nach Bangkok ist wirklich Thailand.
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Bangkok 5
22 Januar 2007 by ulrichgottlieb
Nach den Bomben an Silvester und der Ungewissheit danach scheint alles wieder “normalisiert”. Wieder in dieses gelassene Alltägliche. Zumindestens mein Eindruck. Wenn auch immer wieder Millitär in der Stadt unterwegs wie heute morgen wieder am Sri Phraya Pier. Aber sie wirken unscheinbar und freundlich. Wie alles hier. Die Schmusekatze die auf einmal vielleicht ihre Krallen ausfährt.
Heute überraschend ein Regentag, aber sehr angenehm.
Im Kino “das Parfüm” gesehen. Hätte mir nicht gedacht diesen Film mal in Bangkok zu sehen. Als vor ewiger Zeit das Buch gelesen war der Film deraus gemacht werden sollte damals schon im Gespräch. Das Buch war exzellent wie es geschrieben war, starke Bilder!
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Penang 3
14 Januar 2007 by ulrichgottlieb
Achehpark, schwarze Videobänder liegen abgewickelt im Park zwischen dem Laub umher...
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Penang 2
12 Januar 2007 by ulrichgottlieb
7.30 morgens, taumel aus einem Traum wieder aus dem Hang Chow, die Chulia entlang Richtung Park...
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Penang 1
11 Januar 2007 by ulrichgottlieb
Am Nachmittag ans Meer beim E&O Hotel. Ist sehr ruhig dort. Weiter Blick übers Wasser...
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Penang, Tim Sum Teagarden 2
8 Januar 2007 by ulrichgottlieb
7.30 morgens zum Acheh Park, der erscheint mir nun auf einmal etwas üppiger, alles wächst scheinbar recht schnell...
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Penang, Tim Sum Teagarden 1
7 Januar 2007 by ulrichgottlieb
Der Tee! Der Tee ist es, der Geruch, der Geschmack macht es aus. Penang. Das ist gleich das Erste nach meiner Ankunft...
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Bangkok, Neujahr
2 Januar 2007 by ulrichgottlieb
Tamboon, eine buddhistische Zeremonie, eine Art Neujahrsegen 8.00 Uhr morgens auf der Gartenterasse des Apartmenthauses. Neun Mönche kommen, beginnt mit langem Morgengebet, dann geben von Essen in Tüten oder Geldspenden in rosa Kuverts an die Mönche. Danach eine schöne Zeremonie wo Wasser zu einem Gebet der Mönche in Erde gegossen wird, Manche berühren die Person die den Wasserbecher hält und das Wasser langsam ausgiesst, wie ein Kontakt – alles ist miteinander verbunden auch mit dem Vergangenen. Gehen nochmal an den Mönchen vorbei, der erste, ein alter Mönch mit etwas verschmitzten Gesicht, sprengt Wasser als Segen an uns, er gibt reichlich, fast wie eine Dusche.
Nach einen Morgencafe noch ein Dao Huew an der Charoen Krung, es ist sehr ruhig heute.
Golden Mount: Die Wiege der Welt (wie eine deutsche Touristin meint). Dem könnte wohl so sein, es ist einer der schönsten Orte in Bangkok. Hat besonders heute viel Athmosphäre. VieleThais umkreisen die goldene Pagode auf der Terasse im Uhrzeigersinn mit gefalteten Händen.
Wat Po, ebenfalls viele Menschen, es läuft Mönchsgesang vom Band, immer wieder wird ein grosser Gong angeschlagen, erzeugt dabei einen tiefen Ton der sich in den Gesang vom Band mischt. Wieder einmal sehr das Gefühl in Asien zu sein.
Zum Jahresweschsel für eine Show in Pattaya. Nach der Show waren wir zurück Downtown. Dort war noch Party in allen Bars. Die Walking Street wirkte sehr bizarr, eher wie eine Geisterbahn mit all den berauschten und verwegenen Figuren. Kaum ein Durchkommen. Mittendrin in den Soi’s vor den Bars wurde immer wieder Feuerwerk abgeschossen. Der ganze Boden war mit Feuerwerksfetzen übersät. In einer Bar noch einen Drink, schaue mir das Ganze an, eine sehr fellinineske Szenerie.
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Bangkok 4
28 Dezember 2006 by ulrichgottlieb
Dao Huew, ein kleiner Snack im Vorbeigehen, an der sehr belebten lauten Charoen Krung Rd, am Gehweg ein kleiner Tisch, ein paar Hocker, der Stand wo der Ingwer gut ausgekocht wird, zusammen mit braunem Rohrzucker und Sojapudding serviert wird “It is very good for the body†meint die Frau die schon seit Jahren an diesem Platz ist und das beste Dao Huew macht das ich in dieser Stadt kenne. Ihr sehr gutes Englisch fällt mir immer wieder auf.
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Bangkok, zwischen den Jahren. Kurz zurück: Bangkok am 24.12.06 “Jingle Bells†überall, auf dem Chao Praya Abends von den festlich beleuchteten Restaurantbooten, im menschenlereren Zwischengeschoss der U-Bahn Station, vor dem Lumpinipark eine Techno-Pop Version am gleissenden Nachmittag, überall “Jingle Bells†oder “Ginger Bells†wie viele Thai’s es ausprechen. Da wären wir wieder beim Dao Huew wie ich es heute morgen hatte.
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Bangkok, Jingle bells
18 Dezember 2006 by ulrichgottlieb
Man hört “Jingle Bells” und es ist ziemlich heiss. Das war am Wochenende so. Nun ist es abgekühlt, es sind jetzt die gut zwei kühlen Wochen im Jahr, immer gegen Ende Dezember hin. Alles und Alle sind auch hier merkwürdigerweise “busy” obwohl Weihnachten so was von weit weg ist – aber eben nicht mehr. Überall Weihnachtsdeko, rote Weihnachtsmänner, heute war eine solche dicke Figur auf einem der Ausflugsboote auf dem Chao Praya. Weihnachtsstress also nun ein weltweites Phänomen, eine grosse Dynamik, seltsam.
Ganz anders am späten Nachmittag. War noch einmal auf der anderen Seite in diesem schönen hellen Tempel, das Licht war warm, dieses weiche orange-gold, ein paar Novizen in orange reinigten die Tempelanlage mit Wasser, ein kleiner Motor auf einem der alten kleinen Holztische pumpte das Wasser, ein paar Buben halfen dabei den Boden zu schrubben, wirkte sehr locker. Interessant wie sich in den wenige Tagen wieder etwas verändert hat. Diese alten kleinen braunen Holztische sind nun woanders, einer ist mit Büchern und Gläsern belegt… Wieder diese auffallende ruhige Athmosphäre. Dieser Tempel ist ein Kunstwerk. Ich werde wiederkommen.
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Bangkok, die andere Seite
15 Dezember 2006 by ulrichgottlieb
Zwischen der Bangkok Post, englischsprachige Zeitung, und der Zeitung die in Thaischrift geschrieben, ist ein grosser Unterschied. Die Zeitung in Thai zeigt eine andere Seite von Bangkok, Bilder von Unfällen, Morden, festgenommenen Tätern, Opfern… Das wirkliche Bangkok? Das Bangkok unter dem Lotosblumenteich, im Morast – woraus die Lotosblumen gedeihen. Dieses Bild steht oft als Metapher für Bangkok.
Eine Tour. Heute die andere Seite des Flusses, vom Sri Phraya Pier aus wo die Fähre übersetzt und jedes Mal einen Schwung Leute mitbringt. Am Morgen kommen sie alle von der anderen Seite, am Abend geht der Strom wieder zurück. Auf der anderen Seite ist es überraschend ruhig, kleine Soi’s, es geht durch ein Polizistenviertel das etwas verrottet wirkt, dahinter ein Stück grüner Wiese, am Fluss eine Bauruine, daneben das grosse Baan Chao Praya Edelcondominium, dahinter durch weitere kleine Soi’s der chinesische Tempel direkt am Fluss mit dem Himmelsturm und eigenem kleinen Bootpier. Das ist das was man von drüben sieht, diese “Ansicht wie Kino” wie Lee es einmal bezeichnete der bereits gut zwanzig Jahre in Bangkok lebt und diese Ansicht ihm neu war. Im Tempel hat es viele Drachen die überall hervorzüngeln. Hat etwas sehr kraftvolles, Drachen bedeuten in chinesischer Kultur viel Glück und Kraft. Hinter dem Tempel eine Schule aus der Kinderlärm kommt, dann der Thaitempel, überraschenderweise ein sehr schöner heller sauberer Tempel mit wunderschönen runden Fenstern mit Goldumrandung. Es ist auffallend ruhig, das mitten in Bangkok. Im Tempel an vor weissen Wänden alte sehr einfache kleine braune Holztische – und Sessel, ein paar verwegene Hunde und eine gestrauchelte Katze die schlecht gelaunt zu sein scheint, lugt mit flach gelegten Ohren aus einem der edlen runden Fenster. Hieher möchte ich noch einmal kommen. Ein Stück weiter wieder über den Fluss auf einem kleinen alten schaukelnden Fährboot, legen an einem alten versteckten Pier in Chinatown an. War eine spannende Tour, Gefühl wie Sightseeing. Endlich mal wieder.
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The Royal Command Performance
13 Dezember 2006 by ulrichgottlieb
The Royal Command Performance, Thai Cultural Centre, Bangkok. Kurz vor Ende des Programmes plötzlich die Ansage als ich auf der Seitenbühne auf das Finale warte das ich als Dritter dran bin Blumen von der Prinzessin entgegen zu nehmen. Es bleibt mir dann die Chance zu sehen wie es die ersten Beiden machen, folge dann dem, gehe in die Reihe wo die Prinzessin ihren Platz hat, ein paar Meter enfernt warte ich kurz um dann an ihr vorbei zu gehen, die Blumen mit einer Verbeugung entgegen zu nehmen. Dann warten alle Künstler im Foyer. Die Prinzessin verlässt als Erste den Saal, kommt an uns vorbei und bedankt sich bei jedem Künstler. Dann eilt sie geräuschlos weiter der kleine Hofstaat bestehend vor allem aus schönen Frauen ihr folgend. Niemand spricht. Da war wieder diese Stille die etwas entstehen lässt.
Ein Zuschauer meint später das ich wohl der erste Pantomime sei der ein Blumen Buquett von einer Prinzessin in Thailand erhalten hat. Ich schmunzel. Wer weiss…
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Chengdu, China
9 Dezember 2006 by ulrichgottlieb
24 Std in China. Das Ganze wie ein Film: Auf einmal mitten in China. Erst von Bangkok nach Guang Zhou. Das ist noch im Süden bei Hong Kong, noch etwas subtropisch. Nach längerem Warten dort nochmal gute zwei Stunden nach Chengdu. Sitze am Fenster, unter uns Wolkenteppich, das könnte jetzt irgendwo auf dieser Welt sein. Das ist also nun China. Ich bin irgendwo. Neben mir sitzt eine hippe Designerin. Sie sortiert ihr Terminbuch mit unzähligen Name Cards. Es dämmert. Dann Anflug Chengdu, abends. Am Airport Arrival, hunderte von Menschen, es ist laut, draussen bereits dunkel, kalt, warte abgeholt zu werden. Sitze dann in einem alten Wagen, vorne ein Chinese und eine Chinesin die kein Wort Englisch sprechen. Rechtsverkehr. Fahrt in die Stadt. Das ist mehr wie ein Traum, wenn du die Geräusche nicht hörst während du im Wagen sitzt und von da aus im Fahren beobachtest was draussen vorbeizieht. Leuchtende Neonschriften, Schriftzeichen. Also nun in China, wirkt etwas wie die ehm. DDR, die Stadt ist nachts spärlich beleuchtet, das meiste in Nitraphot oder diesem kalten Neonlicht. Kohleheizung, Geruch in der kalten Luft. Menschen auf Strassen und Kreuzungen, alles sehr unscheinbar und alltäglich und doch eine andere Gangart. Die Kreuzungen eher wie grosse Plätze ohne Struktur und Haltelinien, es funktioniert scheinbar einfach so, alles geht und fährt irgendwie. Es gibt TukTuk’s, sie sitzen eingemummt drin, noch jede Menge Fahrräder, man fährt kreuz und quer. Alles spielt sich scheinbar im Freien ab trotz der Kälte. Einer sitzt an der Strasse und liest Zeitung.
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Im Hotel das selbst in der Lobby gut geheizt ist treffe ich auf Dr. Peguin. Er erscheint üpping wie immer mit einer grünen mongolischen Mütze die man zu den Ohren runterklappen kann mit einem roten Stern über der Stirn. Kurz darauf stehe ich vor einem gestylten Club und spiele meine Figur. Es ist saukalt. Das Publikum die Chinesen, eine etwas seltsame Spezies aber mir gleich sympathisch. Dabei auch ein paar junge Polizisten die wohl bei diesem Event dabei sein müssen. Sie wirken seltsam harmlos. Höre später das sie zu unserem Schutz da sind. Selbst beim Walkabout im Club folgen sie einem.
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Am nächsten Morgen wieder zum Airport, alles noch dunkel, die Strassen leer, nur ein paar Menschen auf Fahrrädern unterwegs. Im Airport, ein Flug nach Lhasa wird angezeigt, scheint nicht mehr weit dorthin zu sein. Beim Gate wo ich warte ein Cafe, davor steht eine junge Chinesin, sie wirbt Kundschaft für das Cafe, ihr Spruch in Mandarin endet immer mit „Cafe“, alle Minute wiederholt sie den Spruch wie von einem ein Band. Kurz darauf bin ich schon wieder in der Luft, noch ein blick nach unten zum Airport Chengdu der schnell immer kleiner wird, dort wo die Chinesin ihren Spruch mit “Cafe†tut. Über Guangzhou wieder zurück ins warme Bangkok, an den Chao Phraya.
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Bangkok 3
1 Dezember 2006 by ulrichgottlieb
Die Sprache ist schnell verschwunden. Silom Road, Bangkok. Da stehen Leute auf dem schmalen Mittelstreifen einer sehr befahreren Strasse und wollen beide Spuren überqueren. Sie sagen nichts. Sie stehen da und warten und schauen und schweigen und irgendwann dann auf einmal dieser Moment wo sie sich aus der Haltung lösen und mit einem schnellen zielsicheren Schritt die Spur überqueren. Autos werden langsamer, halten an. Es gab niemanden der das regelte. Es regelte sich nur durch warten und schweigen und der Intension der Leute auf dem Mittelstreifen. Und also sprachen sie in Ihrer Haltung, ihrem Warten, ihrem Schauen. Das tun Katzen genauso. Keine Worte. Schauen. In jenem Schweigen scheint eine grosse Ruhe zu liegen. Es findet sich dann alles von selbst. Ein Geheimnis. Eine Ampel war übrigens nicht nötig.
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Pai
27 November 2006 by ulrichgottlieb
Tour in Nordthailand für vier Tage. In Pai das Wetter sehr klar, wie in den Bergen Europas. Nachts wird es ziemlich kalt. Gestern mittag zum Bergtempel hinauf, sehr schöner Ort, wieder einer dieser Ruhepunkte. War vor gut zehn Jahren mal hier. Die Bäume entlang der Stufen hinauf zum Tempel sind ziemlich gewachsen, alles ist üppiger. Der Baum mit dieser Fülle von rosa Blüten am Weg ist noch da, blüht immer noch wenn auch etwas weniger. Es hat sich viel und einiges gar nicht verändert. Der Bergtempel immer noch gleich, im Ort die Busstation immer noch gleich, mit den alten orangen Bussen. Dafür mehr Restaurants, Cafes und Touristen. Aber hat sich sehr stilvoll entwickelt.
Nach der Show am Abend noch zur Foo Bar, über den Pai River, allerdings eine Outdoor Bar aus Bambus, es ist saukalt, oben sternklarer Himmel, zwei Feuerstellen in der Bar wo sie drumherum sitzen und sich wärmen, in einem halboffenen Raum spielen sie Billard. Bleibe nicht lange, mir ist es zu kalt, gehe den ganzen Weg im schnellen Schritt zurück zum Resort.
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Bangkok, Si Phraya
21 November 2006 by ulrichgottlieb
Schöner Morgen mit klarer weiter Sicht. Kurz vor Acht wieder das rege Leben auf dem Fluss...
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Bangkok, der Tag Gelb
20 November 2006 by ulrichgottlieb
Montag ist der gelbe Tag. Überall tauchen die gelben Shirts, Hemden oder gar Jacken auf...
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Bangkok 2
10 November 2006 by ulrichgottlieb
Den ersten Weihnachtsbaum heute gesichtet...
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Bangkok, Probe 2
9 November 2006 by ulrichgottlieb
Mittagpause in der Uni, proben, das Familienportrait als Ausgangspunkt für die Performance, Geschichte entwickelt sich langsam...
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Bangkok, Taxi
8 November 2006 by ulrichgottlieb
Kleines Detail in den Taxis in ganz Bangkok...
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Bangkok, Probe 1
2 November 2006 by ulrichgottlieb
Erste Probe fuer das Stück fürs BTF im Nov...
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Bangkok, Sieng Kong
30 Oktober 2006 by ulrichgottlieb
Am Abend zum Vegeterian Festival Dragon & Lion Dance Umzug durch die Gassen von Talad Noi...
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Bangkok, Golden Mount
28 Oktober 2006 by ulrichgottlieb
mich einer dieser wichtigen Ruhepunkte in dieser Stadt...
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Bangkok, Sieng Kong 1
25 Oktober 2006 by ulrichgottlieb
“Die Stadt hat ihre Herausforderungen, jeder kann dein Lehrer sein”...
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Bangkok wie Venezia
11 Oktober 2006 by ulrichgottlieb
Bangkok gestern Abend und heute Mittag wie Venezia...
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Bangkok 1
10 Oktober 2006 by ulrichgottlieb
Wieder zurück in Bangkok, wieder Zuhaus...
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Hong Kong
4 Oktober 2006 by ulrichgottlieb
Unterschied zwischen Insel Zakynthos und Hong Kong schon gewaltig.
Von der Stadt angetrieben und fasziniert. Dauert ein paar Tage bis sich alles wieder verlangsamt. Zu Beginn durch die Stadt gestreift wie ein Skizzieren, Orientierung, im Kopf alles zu einer Skizze zusammengelaufen, nun gehts mehr ins Detail.
Soho, chinesischer Flohmarkt mit viel Mao Figuren, sogar das kleine rote Parteibuch, alte unzählige Buddhafiguren, alte Hong Kong Poster. Hong Kong war früher scheinbar sehr schön, fast wie ein Venedig.
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Hong Kong
3 Oktober 2006 by ulrichgottlieb
Wie schnell ich plötzlich wieder im Genuss von Chrysanthemiumtee bin (Kantonese Style).
Die Schriftzeichen überall, in allen möglichen Farben, als Neonlichter, faszinierend. Gestern Rundgang duch Soho, feines Viertel mit Montematre Charakter, alte Treppenaufgänge, gemischt mit unzähligen Hochhäusern, mit Gallerien, stylish Restaurants und Bars, kurios dabei auch einen der typischen chinesischen Läden zu entdecken wo es die weissen schlichten T-Shirts gibt.
Bin den ganzen Tag in der Stadt unterwegs, fahre wieder einiges mit der Strassenbahn. Ungeheuer Menschen unterwegs. Wieder die philipinischen Frauen unterwegs, die in Hong Kong meistens als Maid arbeiten. vermehren sich mit jeder Rolltreppe, hört gar nicht mehr auf. Und es ist laut.
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Hong Kong
2 Oktober 2006 by ulrichgottlieb
Kowloon beim Jordan, aus dem Taxi raus, die grossen bunten Neonschilder in Schriftzeichen am frühen Abend, plötzlich viele Menschen, der erste Eindruck. Hong Kong: Gross, schnell, freundlich, Farben, wenig Platz, jeder Inch zählt, vor allem bei Hotelzimmern, wohne im kleinsten Zimmer das ich je bewohnt habe, direkt Downtown Kowloon.
Hongkong Central, die alte doppelstöckige Strassenbahn faszinierend, wie in einer Filmkulisse, rumpelt durch moderenes Hong Kong, Breitwandkinogefühl aus der 2 Etage. Die Leute hier nennen sie die “Matchbox†2 HKD beim Aussteigen.
Star Ferry, schöne Überfahrt von Kowloon nach Hongkong Central.
Auf einem Platz hunderte von philipinischen Frauen am freien Sonntag, ihr Reden klingt wie schnatterende Gänse.
Abends ein riesiges Feuerwerk zu chinesischem Feierttag. Das Finale davon wirklich stark.
Immer noch kein Dim Sum gefunden.
Es sind erst die Gerüche die einen Ort ausmachen. Es riecht wieder nach Asien, Hongkong riecht nach Essen, Tee und chin. Kräutern.
Durch den Jetlag von Zakynhos direkt nach Hongkong tauche ich durch. Merke kaum was davon. Lasse mich von der Stadt einnehmen.
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Zakynthos - Hong Kong
30 September 2006 by ulrichgottlieb
6.00 morgens, warten aufs Taxi von Vasilikos nach Zakynthos Airport. Ist noch dunkel und ruhig. Zügige Fahrt über den Pass nach Zakynthos.
Flug Athen - Bahrein in einer alten Mühle, Sitze schon durchgesessen, ein völlig künstlicher SF-Film im Bordkino, Essen in blau transparentem Plastikgeschirr, ungeniessbar.
Zwischenlandung in Bangkok. Das Gefühl mitaussteigen zu wollen, nach Haus an den Chao Praya.
Fällt mir auf wieviel Meer zwischen Zakynthos und Hong Kong ist. Ständig wieder Meer unter uns.
Landen in Hong Kong in einer grauen Suppe.
Am frühen Abend dann letztendlich in winzigen Zimmer mitten in Kowloon im South & North Hotel. Noch ein gutes Dinner mit Bruce & Ella.
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Taiji Quan in Zakynthos
27 September 2006 by ulrichgottlieb
Schöner Morgenkurs heute. Plötzlich aus dem Nichts ein starker Regenschauer mit viel Wind, es wird sehr unruhig, alle unterbrechen die Übung der „Schwingtüre“, schauen nach dem Regen...
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Zakynthos
14 September 2006 by ulrichgottlieb
Muss ja'
No ja'
also, ich find des super
okay, okayer, am okayesten
Wir entdecken das es über die Okayität hinaus es eine Urokayität gibt
dem okay folgt nun ein urokay
dem entgegengesetzt aber auch ein unokay.
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Wien, Friedhof der Namenlosen
15 August 2006 by ulrichgottlieb
Eine bizarre Gegend, Alberner Hafen mit alten riesigen Hochspeicher, dahinter gleich der Friedhof der Namenlosen, ein Stück dahinter gleich ein Gasthaus mit Gastgarten und die Donau mit den Auen. Es nicht romantisch sondern einfach das Ende der Welt. Dort wo Wien ganz anders ist als Hofburg und Schönnbrunn. Solche Orte haben einen eigenen Reiz. Das ist wirklich Wien. Der Friedhof wurde 1900 ein Stück verlegt, an der alten Stelle noch ein Kreuz mit dem Schild “Namenlos” zu sehen, alles mit Büschen und Bäumen verwachsen, es liegen darunter noch 480 Namenlose, meist ertrunken in der Donau.
Abends nochmal ins Hummel. Wien ist seit ein paar Tagen schon ruhig, es riecht manchmal schon etwas nach Herbst, zumindestens ein vages Gefuehl davon. Alles scheint verschwunden.
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Am Fenster/ Das Reisegepäck
8 August 2006 by ulrichgottlieb
Das satte grosse Wohnzimmer. Das Stimmengewirr der Münzsammler hinten. Vorne sitzen auch Leute, mit Reisegepäck neben dem Tisch, das warten und ankommen, das abreisen und einen neuen Moment beginnen. Zur Seite geschobene Storvorhänge um klar nach draussen sehen zu koennen. Dort spielt es sich fast ohne Geräusche ab wie ein Stummfilm, dazu dieses Stimmengewirr von hier drinnen. Wieder ein typischer genussvoller Sonntagmorgen im Westend.
Hier ist Ankommen, Dasein, Aufwachen.
Das mit den Kaffeehäusern in Wien beginnt gleich nach der Ankunft am Westbahnhof und zieht sich durch die ganze Stadt.
(Notiz im Westend)
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Wien, Tanztheater
30 Juli 2006 by ulrichgottlieb
Notizen während einer Performance...
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Wien, Sightseeing
27 Juli 2006 by ulrichgottlieb
Tour mit David und Brendon aus Penang durch Wien. Stefansdom, Schloss Schönnbrunn mit Gloriette im Schelldurchgang, Faschingsprinzladen, dort die ganzen Artikel und allein schon die Verpackung depremierend, so völlig nutzlos, zu nichts zu gebrauchen, völlig unnotwendig und dazu noch überteuert.
Das Hawelka hat Urlaub von 25. Juli – 15. August, David ist sehr überrascht wie lange sie zu haben.
Das Heumarkt taucht in mir auf, wünsche dort ein paar Tage zum schreiben zu verbringen, Rückzug, in dieser schwülwarmen abgeschiedenen Ruhe dort. Das wirkliche Wien.
Abends, Dinner mit David und Brendon im Hummel auf der Terasse, dann noch einen Drink im Westend, ein letztes Interview während sie die letzten Euromünzen zählen, bevor beide morgen früh nach Taipeh abreisen.
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Ur
15 Juli 2006 by ulrichgottlieb
Ur
Ursprungpass
Urgedanke
Urknall
Urlaiwand
Urlustig
Urfad
Urlaub
Urzeit
Uhrzeit
Uhr
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Kino
2 Juni 2006 by ulrichgottlieb
Kino Kronprinz. Landshut, gegenüber vom Dom, ein ehemaliges Hotel, wo im Hinterzimmer Filme vorgeführt wurden. Jetzt ist es ein Kino. Eine eigene Welt, der Filmvorführraum. Christian ein Schauspieler verdient sich seine drei Brötchen als Filmvorführer. Schachteln mit Filmtrailern liegen aufeinandergestapelt. Manchmal schneiden sie sich eine 20 Minuten Rolle aus Trailern zusammen und lassen sie einfach für sich selber laufen. An einem Filmprojektor gibt es eine blanke Abriebstelle wo über die Jahre immer wieder der Ellbogen beim Kontrollieren des Bildes aufgelegt war. Ein großes altes Radio auf einem Schränkchen. Filmvorführräume haben immer einen bestimmten Geruch. Die Projektionsmaschinen rattern. So alltäglich und doch faszinierend dieses Medium Film. Da rasen einige tausend Bildchen durch das Bildfenster, halten kurz an und dann gleich das nächste und erscheinen als Lebendigkeit auf der großen Wand. Hier oben rattert und surrt es, unten im Saal passierts gerade – das Leben – von der Rolle. Hier oben ist von dem Leben auf der Leinwand nichts zu spüren… Aber die Zuschauer unten im Saal sind im Film.
Das Kino ist heute nicht besonders voll. Christian erzählt von der besonderen Stille wenn alle Zuschauer gegangen sind, die Projektoren abgeschaltet sind und er durch die Säle geht um das Licht zu löschen. Eine ganz eigene Stille, das Kino auch ohne Film eine eigene Welt. Und wenn man vom Kronprinz auf die nächtliche Straße kommt dann ist es wie ein Auftauchen.
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Butterbreze
30 Mai 2002 by ulrichgottlieb
Butterbreze, Butter, überall Butter, quirlt zwischen der Breze hervor, schmiert über den Teller, schmiert sich an meine linke Backe als ich von der Breze beisse, ist überall, rutscht selbst noch zwischen den Fingern. Athmosphäre heute hier? Schön vertraut, lebendiger Geräuschpegel, alle sind mittendrin, Wetter scheint langsam besser zu werden, aber egal, es ist Pfingstmontag. An welchem Ende ich die Butterbreze auch anfasse, überall Butter der Mund voll Butter. Ich schwimme geradezu in Butter
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ulrich gottlieb
geb. 1964 in deutschland, lebt in wien/bangkok. multidisziplinzärer künstler, taiji-lehrer. körpertheater, performance, taiji, malerei, poesie, video.
pantomime und klassische musik für kinder.
workshops und seminare in körpertheater und taiji quan.
poesie lesungen und kurzfilmprojekte.
kunst und bildung, universitäten, internationale schulen.
kunstprojekte, performance und bildende kunst multidisziplinzär.
performance (auswahl)
bayer. staatsschauspiel münchen, "zazou", r: jerome savary
bayer. rundfunk münchen / philharmonie köln, "sprachlos..."
bayer. rundfunk münchen, "till eulenspiegel" dir: gerd albrecht,
orchester deutsche einheit, schlossfestspiele wernigerrode, "till eulenspiegel"
patravadi theatre bangkok "the boxes"
chiemsee orchester, deutschland "der gestiefelte kater"
salzburger festspiele
kleines theater, salzburg
metropol theater münchen
kunstprojekt #touch
wonderfruit festival, thailand
int. dance festival bangkok
portugiesische botschaft bangkok
österreichische botschaft bangkok
river city bangkok, goethe institut
fang mae kong dance festival, vientiane/ laos
akh contemporary galerie wien
street art festival bangkok
hundsheim/ österreich
p.space bangkok
prechody festival gmünd
angewandte interdisciplinary lab, wien
thai-italian chamber of commerce, bangkok
art center songkhla/ thailand
bildung (auswahl)
bayerische theaterakademie münchen
srinakarinwirot universität bangkok/ thailand
chulalongkorn universität, bangkok/ thailand
popakademie mannheim
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internationale puppentheatertage, hydra/ griechenland
patravadi theatre, bangkok/ thailand
penang players drama group, penang/ malaysia
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